Baustellenabfälle

Abfälle aus Bautätigkeiten können grob wie folgt eingeteilt werden:

1. Bodenaushub

2. Bauschutt, das sind technisch hergestellte oder verarbeitete, mineralische Bauabfälle

3. Straßenaufbruch, und die

4. Baustellenabfälle

Für Bauschutt, Bodenaushub und Straßenaufbruch (i.S. von 2.2.1 der TA-Siedlungsabfall vom 14.05.1993) besteht für den ZAV gemäß Satzung keine Entsorgungspflicht. Weitere Informationen zu den beiden vorgenannten Abfallgruppen finden Sie unter den jeweiligen Stichworten.

In diesem Kapitel werden nur die Baustellenabfälle behandelt.

Baustellenabfälle sind die bei Neu-, Um- und Ausbauten sowie Gebäudeabbrüchen und bei Arbeiten im Tief- und Straßenbau anfallenden Reste von Baustoffen, Bauhilfsstoffen, Bauzubehör sowie Verpackungsmaterial.

Zu den Baustellenabfällen zählen unter anderem folgende Stoffe:

  • Holz
  • Metalle
  • Kabel
  • Kunststoffe
  • Glas / Flachglas
  • Gummi
  • Verpackungsmaterial
  • PU-Schaumdosen
  • Papier und Pappe
  • Textile Materialien / Teppichböden
  • Kork

Die genannten Materialien sind, wenn sie aus Bautätigkeiten stammen, meist entweder mehr oder weniger stark verschmutzt, enthalten Reste anderer Stoffe (Farbeimer, Kleber etc.) oder sind durch die Art der Bautätigkeit mit anderen Materialien fest verbunden. Dennoch müssen diese Abfälle soweit technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar getrennt angeliefert werden.