Brandschäden

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Hinweise, die zu beachten sind, wenn Brandmaterial auf den Deponien des ZAV abgelagert werden soll.

Erfahrungsgemäß sind die Angaben der Anrufer nicht immer vollständig, so dass die zur Bearbeitung des Brandfalles notwendigen Informationen dann mühsam von verschiedenen Stellen eingeholt werden müssen.

Erfolgt beim ZAV die Anfrage, welche Brandrückstände zur Deponierung angenommen werden können, müssen vorab folgende Fragen beantwortet werden:

     

  • Name, Adresse des Anrufers

  • Ort des angefallenen Materials

  • Kurze Beschreibung von Art und Menge des angefallenen Materials

  • Liegt eine erste Stellungnahme oder Untersuchung der Feuerwehr oder eines Behördenvertreters vor? (z.B. Landratsamt RT oder TÜ, Gewerbeaufsichtsamt)

  • Wurde eine erste Begutachtung vor Ort durchgeführt oder veranlasst? Durch wen?

  • Wurde eine Probenahme und/oder Analytik durchgeführt oder veranlasst?

  • Wer ist der Besitzer bzw. der Eigentümer?

  • Wer kommt für die Kosten auf?

     

Bei dem Brandschuttmaterial kann ein sehr heterogenes Material anfallen. Der Verbrennungsgrad der Materialien schwankt zwischen stark verbrannten Anteilen und Materialien, die keinerlei Brandspuren aufweisen. Schon bei den Aufräumarbeiten ist auf eine sorgfältige Trennung der Brandrückstände zu achten. Im Einzelfall ist zu prüfen, welche Materialien einer Wiederverwertung zugeführt werden können.