Holzabfälle

Holzabfälle werden über die Altholzverordnung kategorisiert und bestimmten Entsorgungs- oder Verwertungswegen und -anlagen zugeordnet. Hierzu ist eine möglichst herkunftsbezogene Vorsortierung des Altholzes wesentlich. (Dadurch können im günstigen Fall auch die Kosten für die Entsorgung bzw. Verwertung deutlich verringert werden).

Altholz muss beim ZAV vorsortiert angeliefert werden. Als Altholz gilt sowohl unbehandeltes Holz als auch behandeltes Holz (beschichtet oder lackiert).

Die früher übliche Mit-Deponierung von Bau- und Abbruchholz auf den sogenannten Bauschuttdeponien ist im Landkreis Tübingen schon seit 1995 nicht mehr gestattet.

Holziges, Baum-, Strauch und Staudenmaterial (häckselbares Grünmaterial) unterliegt ebenfalls der Vorsortierpflicht. Anlieferungsmöglichkeiten bestehen bei den Häckselplätzen der Landkreise, Städte und Gemeinden. Ansonsten wird das Material vom Landkreis Tübingen auch auf der Restedeponie Rahnsbachtal angenommen.

Sägemehl, Hobelspäne und Holzwolle sind verwertbare Holzabfälle und werden beim ZAV in Dußlingen angenommen. Sie müssen jedoch ebenfalls getrennt angeliefert werden. Bei der Anlieferung von Sägemehl, Sägespänen und Holzwolle darf es zu keiner Staubentwicklung kommen, ggf. müssen die Abfälle angefeuchtet bzw. pelletiert werden oder in reißfeste Säcke verpackt sein.

Sägestaub wird beim ZAV nicht angenommen.

Wurzeln und Baumstämme werden ohne Steine und Erde in den Maßen von maximal 0,50 x 0,50 x 0,50 m angenommen.