Bioabfälle

Unter dem Begriff ”Bioabfälle“ werden alle organischen, kompostierbaren Abfälle zusammengefasst. Im Einzelnen gehören hierzu vor allem die sogenannten Garten- und Parkabfälle (Laub und Rasenschnitt) Marktabfälle (Blumen, Obst, Gemüse), Küchen- und Kantinenabfälle (kompostierbare Abfälle aus der Zubereitung und dem Verzehr von Speisen, außer Fleischabfälle) .

Bioabfälle aus gewerblichen Unternehmen können grundsätzlich in zwei Kategorien eingeteilt werden:

     

  1. Bioabfälle, die mit solchen, die in Haushalten anfallen, in Art und Menge vergleichbar sind.

    Dazu zählen Vesperabfälle und kleine Mengen an Grüngut, wie sie etwa in Hausgärten vorkommen. Diese Abfälle können technisch und organisatorisch gemeinsam mit Bioabfällen aus Haushalten entsorgt und verwertet werden. Voraussetzung ist natürlich, dass eine entsprechende Vereinbarung mit der zuständigen Behörde getroffen wurde und eine Biotonne bereitgehalten wird.

    Hinweise zur Eigenkompostierung, zur Biotonne und darauf, welche Bioabfälle in diese eingeworfen werden dürfen erhalten Sie unter anderem bei der Abfallberatung des Landkreises Tübingen unter der Internetadresse www.abfall-kreis-tuebingen.de.

  2. Bioabfälle, die aufgrund ihrer Art und Menge nicht gemeinsam mit den in Haushalten anfallenden Bioabfällen entsorgt werden können.

    Hierzu zählen vor allem große Mengen von Küchen- und Kantinenabfällen aus der massenhaften Zubereitung von Speisen und Halbfertigprodukten, sowie überlagerte Nahrungsmittel.

     Eine besondere Gruppe der Bioabfälle stellen die sogenannten "nicht für den menschlichen Verzehr geeigneten tierischen Nebenprodukte" dar. Der Umgang und die Entsorgung dieser Abfälle ist in eigenen Rechtsvorschriften außerhalb des Kreislaufwirtschaftsgesetzes geregelt. Die Entsorgung solcher Abfälle fällt daher nicht in den Zuständigkeit des Zweckverbandes Abfallverwertung Reutlingen/Tübingen (vgl. auch §6 der Abfallwirtschaftssatzung des ZAV). Für Fragen zu diesem Themenkomplex stehen die jeweiligen Landratsämter, Regierungspräsidien und das Umweltministerium Baden-Württemberg in Stuttgart als Ansprechpartner zur Verfügung.

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